Schülerinnen und Schüler der 4.ten Klassen gewinnen Chemie-Preis!

Eine Jury bestehend aus Johannes Fröhlich (Vizerektor für Forschung und Innovation, TU Wien), Werner Gruber (Physiker bekannt von Science Busters), Sylvia Hofinger (Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs), Selma Prodanovic (Brainswork), Leopold Puchinger (TU Wien) wählte unseren eingereichten Film, beim Wettbewerb „Mystery Challenge“ als einen der 5 besten. Die genaue Platzierung und den genauen Preis haben wir bei der Award Show am 19.06 mit Überraschungsexperimente vom Physiker Werner Gruber und Chemiker Florian Rudroff, Experimentier-Stationen und viel mehr im Kuppelsaal der TU Wien erfahren: Ein toller 4. Platz und ein super Preis: Einen Kurs im Mitmachlabor Vienna Open Lab für die ganze Klasse!


Im Rahmen des Chemieunterrichts haben sich die Schülerinnen und Schüler der 4.ten Klassen mit dem Thema Wasserverschmutzung beschäftigt. Als Einstieg diente eine Dokumentation über die Trinkwassergüte in verschiedenen Ländern. Große Bestürzung löste bei den Schülerinnen und Schüler das Ausmaß der Wasserverschmutzung in Indien aus, aber auch die Tatsache dass trotz guter Kläranlagen, Auflagen und Kontrollen auch in Europa zahlreiche Stoffe in Gewässern zu finden sind, die nachweisbare Auswirkungen auf Wasserorganismen haben.

Nach einer gemeinsamen Diskussion über das Thema haben die Schülerinnen und Schüler ihr Gelerntes über Ursachen von Wasserverschmutzung als Plakat künstlerisch aufgearbeitet. Zu den Hauptverursachern von verschmutzten Wasser haben sie sowohl Industriebetriebe durch ihre Abgase und Abwässer, wie auch die Landwirtschaft identifiziert. Letztere belastet durch Überdüngung Gewässer und gefährdet diese durch zu großen Nährstoffeintrag (Stichwort: tote Zonen). Des Weiteren werden in der konventionellen Landwirtschaft im großen Maßstab Herbizide und Insektizide eingesetzt, die natürlich auch in den Boden und schließlich ins Wasser kommen. Innerhalb der EU werden auch Hormone in der Landwirtschaft eingesetzt: Etwa um den Zyklus der weiblichen Schweine gleichzuschalten um sie zeitgleich künstlich befruchten zu können. Außerhalb der EU werden zudem in manchen Ländern systematisch Hormone in der Masttierhaltung eingesetzt um eine Erhöhung der Muskelmasse zu erzielen. Durch die nur teilweise Verstoffwechselung dieser Hormone gelangen diese über die Gülle in den Boden und somit auch ins Wasser. Auch Antibiotika findet man aus obigen Gründen in unseren Gewässern und bilden genauso eine Gefährdung wie das Sickerwasser von stillgelegten Mülldeponien.

Nach einer Praxiseinheit in der die Schülerinnen und Schüler Wasserqualitätsmerkmale von einem nahen Gewässer selbst untersuchten, wurde zusätzlich die Idee geboren dieses Thema auch als Kurzfilm umzusetzen. Somit wurde ein zusammenfassender Text geschrieben, Kamera und Mikrofon organisiert und ein kurzer Film gedreht. Dabei wurde auch ein neues Smartphone-App („Waltzing Atoms“) verwendet um die jeweiligen verschmutzenden Moleküle stellvertretend darzustellen.

 

Wen unserer Film interessiert kann diesen auf unserer facebook Seite ansehen!

Fotos von der Awardshow sind hier zu finden!

 

 

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